Mittwoch, 1. Juli 2009

Der Schrei

Gestern wollte mir Mutter ein paar schöne Bilder im Internet zeigen, aber mein Google hat ganz andere Bilder hervorgezaubert als ihr Google zuhause - und das obwohl wir die gleichen Suchworte benutzen. Mysterium des Netzes.


Irgendwann war ich des sinnlosen Suchens müde und hab selbst Hand angelegt. Selbst ist der Munch.

Quacksalbe

Letzten Freitag hat mir der freundliche Handchirurg von nebenan die beiden Drähte aus dem Mittelhandknochen gezogen. Drähte? Was sag ich: Bolzen! Möcht mal wissen, wie die eigentlich in das Knocheninnere gepasst haben.

Jedenfalls ist jetzt das Fingergrundgelenk dick, der Finger bleibt überall hängen, die Faust geht nicht zu und der Chirurg sagte, ich müsse das innere "Narbengewebe" in den nächsten Monaten weich kneten.
Da die Krankengymnastik erst Mitte August losgeht, hab ich heute in der Apotheke nachgefragt, ob es wirklich die oft genannte Narbencreme gibt. Und siehe da: ein Wundermittel für 7,99 Euro

Im Beipackzettel und auf der Tube steht: "Registriertes Homöopathisches Arzneimittel, daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation."

Hilft also gar nicht, kann aber für alles verwendet werden. Hab mir auch gleich die Zähne damit geputzt und die Haare gegeelt.

Sonntag, 28. Juni 2009

Sommerfest im Tierheim

Heute war ich mit Leonie im Tierheim Hilden. Es gab eine Show "Hund sucht Herrchen", eine Tombola und tote Tiere auf dem Grill, von denen ich ein Kotlett und Leonie eine Wurst genossen haben.


Ich dachte, wir schauen nur mal unverbindlich vorbei. Es hat eine Weile gedauert, bis ich gemerkt habe, dass Leonie ernsthaft auf Hundesuche ist. Der Labrador "Paul" hat es ihr besonders angetan. Mit Lisa will sie zuhause noch mal eine konzertierte Aktion starten. Ich drücke ihr die Daumen!

Samstag, 27. Juni 2009

Betriebsfest



Nach drei Jahren haben wir mal wieder ein Betriebsfest gefeiert und waren diesmal in einem wunderschönen Festzelt auf der Rennbahn. Schade, dass ich keinen Fotoapparat beihatte, denn aus dieser Perspektive hatte ich sie noch nicht gesehen. Im milden Abendlicht bei lauen Temperaturen und dem Geruch von Lindenblüten fühlte ich mich schon wie in England. Hach - Vorfreude. Meike muss sich für Ascot unbedingt noch einen Hut kaufen.


Dienstag, 23. Juni 2009

gleich hör ich auf...

Nach der großen tour de spiritualité mit Leni im letzten Jahr, war ich heute mit Mutter und einer Kollegin auf ein Bier im Schalander. Meine Kollegin geht bald in Rente, interessiert sich unter anderem für Astrologie und geht gerne auf Vorträge und Seminare. Ich dachte, man hätte sich vielleicht dies und das zu erzählen.


Um 17.00 Uhr ging es langsam los. Und dann steigerte sich das Gespräch in der Art von Ravels Bolero ohne Pause bis 22.30 Uhr - es war sehr interessant und der Gesprächsfluss wurde ab ca. 18.00 Uhr angeheizt von Ausrufen wie: "Jetzt hör ich aber gleich auf...", "nur noch das..", "wenn ich noch abschließend ergänzen darf..".

Jetzt fühle ich mich wieder auf der Höhe der Zeit bezüglich Inkarnation und Reinkarnation, Schamanismus, Kristallkindern und Indigokindern und der aktuellen astrologischen Großwetterlage.

Montag, 22. Juni 2009

Im Windschatten des Iran

Heute in Spiegel-Online: "Der Schlagabtausch zwischen Nordkorea und den USA gewinnt an Schärfe: Pjöngjang brüstet sich als Atommacht und droht der Obama-Regierung, im Fall eines Angriffs zurückzuschlagen. Die US-Marine verfolgt im Pazifik weiter ein nordkoreanisches Schiff - es soll Raketen geladen haben."



"Die US-Armee hatte den Bundesstaat Hawaii gegen einen möglichen nordkoreanischen Raketenangriff gerüstet. Verteidigungsminister Robert Gates hatte am vergangenen Donnerstag erklärt, es gebe einige Besorgnis", dass eine nordkoreanische Rakete die Inselgruppe im Pazifik mit einer Langstreckenrakete angreifen könne." Na so was.


Ich habe gerade die "Foundation Trilogie" gelesen, die Isaac Asimov 1949 geschrieben hat.

Wir befinden uns einige zehntausend Jahre in der Zukunft. Die gesamte Galaxis ist besiedelt und ein Star-Archäooge besucht die Erde, um die etwas abwegige, aber hartnäckige Hypothese zu prüfen, die Menschheit komme von diesem radioaktiv schwerst belasteten Planeten.

Als klar wird, dass die Erde nicht immer radioaktiv war, werden verschiedene Überlegungen angestellt, wie es dazu gekommen sein könnte. Die Variante man könne Atomkraft in einem frühen Entwicklungsstadium als Waffe eingesetzt haben, scheidet gleich als erstes als viel zu primitiv aus. Yep

Preiskampf


Software ist ein lästiger Kostenfaktor...

Sonntag, 21. Juni 2009

Gedanken zu Midsommer

Samstag, 20. Juni 2009

mit Keder und Öse

Marlon hat immer erzählt, Engländer unterhielten sich ständig und in allen Details darüber, was sie wieder an ihrem Häuschen gebastelt hätten und wo es das Material dazu gebe. Im Zuge unserer Urlaubsvorbereitungen will ich mich dieser schönen Tradition annähern.


Wir haben uns bei IKEA ein dreieckiges Sonnensegel gekauft, damit wir in allen Lebenslagen ein Dach ans Wohnmobil anbringen können. Eine fest installierte Markise fanden wir unflexibel und teuer.


Rund um den Wagen sind mehrere Kederschienen angebracht, in die man einen Keder einschieben kann. Das ist eine Metal- oder Kunststoffstange, die mit Stoff umschlungen ist.


Bei HEHN haben wir 8 Meter Kunststoffkeder mit einer kleinen "Fahne" (das ist die robuste Stoffbahn, die seitlich an der Stange hängt) gekauft. Die Fahne versehen wir mit 24 Ösen von BAUHAUS. Mit einer Schnur oder einem Karabiner kann man nun alles mögliche befestigen. Zum Beispiel ein Sonnensegel oder 24 Möhren an Schnüren.

Freitag, 19. Juni 2009

Nachtrag zu den Schweinepriestern

In der Stadt hängen zur Zeit Poster, die einen informieren, "das Virus" lauere dort, wo man es nicht erwarte.



Das trifft auf jeden Fall auf das Düsseldorfer Schweinegrippevirus zu. Die im Beitrag "Schweinepriester" beschriebene Menschenansammlung fand das Virus offensichtlich noch zu klein. Es hat noch ein bischen gelauert.

Ein paar Wochen später war es dann so weit: 40 japanische Kinder erkranken in Düsseldorf an Schweinegrippe - ein paar Tage bevor sich Hunderttausende zum japanischen Feuerwerk versammeln. Weil schon letztens nichts passiert ist, kann man ja ruhig hingehen. Mittlerweile hat sich die Zahl der Erkrankten auf über 100 erhöht. Die Gesundheitsbehörden zittern hinter verschlossenen Türen und die Krankenhäuser bereiten sich ernsthaft auf einen Nachschlag vor.