Montag, 1. Oktober 2007

Vamos a Mexiko

Von der Küste steuern wir wüsteinwärts und landen schließlich an dem winzigen Grenzübergang Eagle Pass. Wie könnten wir hier testen, ob die Texikaner wirklich so rauhe Burschen sind, wie man ihnen nachsagt?

Da Nacktheit in der Öffentlichkeit nicht so schlimm war wie gedacht, entschließen wir uns, die chauvinistisch-fremdenfeindliche Ader anzutesten. Illegale Einreise und Überfremdung durch Mexikaner ist ja ein heißes Wahlkampfthema. Gerüchten zufolge soll das State Motto von Texas demnächst in "Habla Usted Espanol?" geändert werden.

Also alles klar: wir verlassen die USA ohne Papiere, machen auf der internationalen Brücke ein paar illegale Fotos vom Rio Grande und versuchen, in aller Unschuld wieder ins Land zu kommen.




Zugegeben. Zunächst war die Aufregung groß. Man hat uns erst mal im Grenzposten festgehalten, Fingerabdrücke, Telefonate mit höheren Stellen, immer wieder die gleichen Fragen. Dann sollten wir 550,-$ für irgendeine Sondereinreisegenehmigung zahlen. Doch schon nach zwei Stunden bei 40°C hat man uns wieder laufen lassen. Das war ja einfach!

1 Kommentare:

Andreas hat gesagt…

Mensch, da hat mir mein Bruder ja echt einen Strich durch die Rechnung gemacht, ich wollte ihn doch wenigstens einmal aus dem Gefängnis auslösen, aber nichts da... Naja, beim nächsten Mal...